Presseaussendung           Nr. 01/A/28.04.2017

Bürgler eine Gefahr für Tiroler Kirchenfrieden

Innsbruck, Bozen: Die Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer warnen vor einem „Gottlosen“ und „Volksfremden“ im Bischofsornat! Der Innsbrucker Administrator und Bischofsanwärter Mag. Bürgler verweigerte bei der Einweihung eines Denkmals für das erste Tiroler Opfer des Faschismus sowohl Gebet als auch Segen, dies sei nicht hinnehmbar, so Hauptmann Johann Moser. Es muss sichergestellt sein, dass ein zukünftiger Bischof von Innsbruck gegenüber Gott und dem Heiligen Vater in Rom glaubhaft Treue schwört, unabdingbar ist auch das Bekenntnis zur friedlichen politischen Einheit Tirols, so Moser! Die Alt Tyroler Schützen fordern seit Jahren die Wiederherstellung der Diözesangrenzen Tirols von 1919 (ohne Vorarlberg), zumindest jedoch die Mitgliedschaft des Bischofs von Bozen-Brixen in der österr. Bischofskonferenz ein.

Presseaussendung - Nr. 12/A/06.12.2015

nuntius peter zurbriggenWien, Innsbruck: Die von den Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer erst kürzlich aufgestellten Forderungen nach Aufhebung der Diözese Innsbruck und der damit verbundenen Einsetzung der Diözese Brixen, sowie die Aufnahme des Bischofs von Brixen in Österreichische Bischofskonferenz stößt auf Interesse. Der Vertreter des Papstes in Wien, Seine Exzellenz Dr. Zurbriggen, zeigte sich in einer ersten schriftlichen Stellungnahme vom 2. Dezember 2015 gegenüber Hauptmann Johann Moser sehr interessiert am Vorstoß der Gesamttiroler Schützen. Wie aus dem Schreiben hervorgeht hat Zurbriggen offenbar schon die Österreichische Bischofskonferenz unterrichtet. Während die Apostolische Nuntiatur in Wien umgehend reagierte, gibt es seitens der Österreichischen Bischofskonferenz naturgemäß noch keine Stellungnahme.

Presseaussendung - Nr. 02/A/23.05.2015

Innsbruck, Bozen: Am 23. Mai jährt sich zum 100. Mal der italienische Bündnisbruch und der Kriegseintritt gegenüber Österreich. Bereits am 25. Mai 1915 gab es im zimbrischen Lusern das erste österreichische Opfer. An diesem 25. Mai 1915, um 06:00 Uhr früh, eröffnete Italien seinen Eroberungskrieg gegen Tirol. Eine italienische Granate tötete die 16-jährige Berta Nicolussi Zatta, die gerade mit ihrer Mutter zur Morgenandacht unterwegs war. Die italienische Aggression kostete rund einer Million Menschen das Leben und der südliche Teil unserer Tiroler Heimat ist seit 1919 von Italien annektiert.

Wir, die Alt Tiroler Schützen, fordern die politisch Verantwortlichen in Wien, Innsbruck und Bozen erneut auf, sich endlich für die friedliche Umsetzung des Selbstbestimmungsrechts für Südtirol einzusetzen. Was anderen Völkern ermöglicht wird, sollte zumindest auch unserem Volk zugestanden werden.

Presseaussendung - Nr. 11/A/28.11.2015

Innsbruck: „Den Abgang des Innsbrucker Bischofs nach Linz und die damit verbundene temporäre Vakanz des Bischofsstuhls in Innsbruck wollen wir dazu nutzen, um die Aufhebung der „Kunstdiözese“ Innsbruck zu fordern,“ so Hauptmann Johann Moser von den dreisprachigen Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer.“

Mit dem italienischen Angriffskrieg 1915 und der darauffolgenden Zerstörung der Monarchie Ende November 1918 durch die Entente wurde u.a. Südtirol gegen den Willen der Bevölkerung von Italien annektiert. 1921 errichtete der Vatikan im bei Österreich verbliebenen Teil Tirols eine (provisorische) apostolische Verwaltung, einerseits um eine politische Einflussnahme der heimischen Kirche durch die Italo-Faschisten zu verhindern, anderseits sollte dieses „apostolische Provisorium“ die Administration und Seelsorge der Gläubigen bis zu der erhofften Wiedervereinigung Tirols sicherstellen. Erst 1964 wurde die „Diözese Innsbruck“ – nicht zuletzt auf politischen Druck hin – errichtet.

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